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Transition Lab

Ein schulübergreifendes Labor zum Experimentieren mit der ökologischen Wende

Das Transition Lab ist ein schulübergreifendes Labor, das von Äerdschëff asbl getragen wird und sich der Bürgerforschung, der aktiven Pädagogik und ökologischen Experimenten verschrieben hat.

Es begleitet Schüler*innen, insbesondere Umweltbeauftragte, sowie Lehrkräfte und Partner*innen vor Ort bei einem konkreten Ansatz: die Realität beobachten, Fragen formulieren, Ideen testen, Ergebnisse diskutieren und Ressourcen erstellen, die für andere Schulen nützlich sind.

Ziel ist es, jungen Menschen ein besseres Verständnis für die großen Herausforderungen des ökologischen Wandels zu vermitteln – nicht auf abstrakte Weise, sondern durch gelebte, beobachtete und dokumentierte Erfahrungen. Das Transition Lab wird so zu einem Ort, an dem man lernt, technische Entscheidungen, alltägliche Gewohnheiten und ökologische Auswirkungen miteinander zu verknüpfen.

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Nachhaltige Mobilität: Lernen durch Erkunden

Nachhaltige Mobilität ist einer der ersten Versuchsbereiche des Transition Lab. In Anknüpfung an das Projekt „Imagination powered transition“ werden leichte Nutzfahrzeuge (VLI) wie die Karbikes als Hebel für den Lernprozess eingesetzt.

Diese Fahrzeuge ermöglichen es, ganz konkrete Fragen aufzuwerfen: Wie könnte man sich in Luxemburg anders fortbewegen? Welche kurzen Strecken könnten ohne Privatwagen zurückgelegt werden? Auf welche Hindernisse stoßen Einwohner, Schüler oder Gemeinden? Welche Infrastrukturen, Kompetenzen und Gewohnheiten müssten sich ändern?

Die VLI werden so zu Objekten der Untersuchung, des Tests und der Debatte. Sie ermöglichen es, die Zusammenhänge zwischen Mobilität, Energie, Materialien, Reparatur, Sicherheit, Barrierefreiheit und Raumplanung zu erkunden. Indem sie diese Fahrzeuge beobachten, testen und über ihre Nutzung diskutieren, lernen die Jugendlichen, eine technische Lösung in ihrer ganzen Komplexität zu hinterfragen.

Experimentieren, diskutieren, weitergeben

Jedes Projekt folgt einem einfachen Ansatz: ein Problem verstehen, Beobachtungen sammeln, eine Hypothese testen, die Ergebnisse diskutieren und anschließend die gewonnenen Erkenntnisse dokumentieren.

Diese Methode verbindet die Schule mit der Region, Wissen mit Handeln und Ideen mit der Realität vor Ort. Die Jugendlichen können Interviews führen, Verhaltensweisen beobachten, Szenarien vergleichen, einen Prototyp testen oder eine gemeinsame Präsentation organisieren.

Die Ergebnisse werden anschließend in Form von Informationsblättern, Erfahrungsberichten, Unterrichtsmaterialien oder Empfehlungen festgehalten. Das Ziel ist es, klare und wiederverwendbare Ressourcen zu erstellen, die andere Klassen, andere Gymnasien oder andere Partner inspirieren können. Jedes Experiment wird so zu einem kleinen Teil eines umfassenderen kollektiven Lernprozesses.

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Ein Projekt, das am Earthship verankert ist

Das Äerdschëff-Gebäude dient als Anlaufstelle für Begegnungen, Experten-Bürger-Forum, Ergebnispräsentationen und Diskussionsrunden. Es bietet einen konkreten Rahmen, um Themen wie Low-Tech, Mobilität, Kreislaufwirtschaft, Energie, Ressourcen und Bürgerbeteiligung miteinander zu verknüpfen.

Dieser Ort ermöglicht einen einfachen Übergang von der Reflexion zum Experimentieren: eine Idee diskutieren, ein System beobachten, eine Lösung testen und dann gemeinsam darüber nachdenken, was funktioniert und was nicht. So wird das Äerdschëff zu einer lebendigen Lernplattform, auf der junge Menschen den ökologischen Wandel anhand von Gegenständen, Praktiken und konkreten Entscheidungen verstehen können.

Mit dem Transition Lab bietet Äerdschëff asbl einen Rahmen, um gemeinsam neue Wege zu beschreiten: weniger abstrakte Diskussionen, mehr Untersuchungen, Prototypen, Debatten und reproduzierbare Aktionen.

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